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Dienstag, 21. September 2010

Alle Jahre wieder...

... wird es dringend Zeit, die WG-Kühltruhe mal abzutauen. So auch diese Woche.

Nach kurzem Inhaltscheck stand dann auch schnell der Speiseplan der nächsten Tage fest, so eine Truhe will ja schließlich vorher geleert werden. Das Menü : Fischfrikadellen, Fischstäbchen, Fischstäbchen und Fischstäbchen. Und noch ein paar Fischfrikadellen.

Ketchup und Mayo sind ja grundsätzlich eine feine Sache dazu, aber so nach drei Tagen könnte man auch endlich mal ein bisschen was anderes haben. Vielleicht sogar mal was Gesünderes. Selbstgemachtes. Stichwort: Remouladensauce. Denn was wäre ein Backfischbrötchen ohne sie?!


REMOULADENSAUCE "HELLE SPEZIAL"

Zutaten für 2 Soßenjunks:
2 Eier
150 gr Joghurt 
2 EL Mayonnaise
1 größere Gewürzgurke
1/2 Zwiebel
1 EL Senf
Schnittlauch, Petersilie
Zucker, Salz, Pfeffer, Gurkenwasser (aus dem Glas)

1. Eier hart kochen und klein würfeln. Zwiebeln und Gurke kleinhacken (je feiner, desto besser).

2. Joghurt, Senf und Mayonnaise mit etwas Gurkenwasser glattrühren. Eier, Zwiebel und Gurke unterrühren. Mit Schnittlauch, Petersilie und den Gewürzen abschmecken.

Schon fertig. Das Ganze dann nach Möglichkeit noch etwas im Kühlschrank durchziehen lassen. Mit mehr Ei und ein paar Kartoffeln dazu taugt das Ganze dann auch prima als günstige Mahlzeit. 

Aber ich ess eh immer die Hälfte so.


Mittwoch, 3. März 2010

Kransch, kransch!

Helloooo, boys and girls. Ihr erinnert euch ja sicher noch an meine Parmesan-Fächer-Kartoffeln für den Blogger Secret Ingredient Challenge ? Tja... Ich hab gewonnen! Oder hatte. Ich hab nämlich zu spät auf die Mail geantwortet, ob ich denn diese Woche Host sein möchte. Hrmpf. Ich hatte es schon vor Augen: Eine Woche voller Bacon... War wohl nix.

Dafür gibts heute mein zweitliebstes Katerfrühstück. Das nach Döner. Und zwar ist es das, was Kinder ständig futtern, weil ihre Eltern denken es sei "gesund". Knuspermüsli.

Wollen mal sehen...
 
Haha! 26 Gramm Zucker auf 100 Gramm Müsli. Das ist ein Viertel! Kein Wunder, dass Kinder das futtern ohne zu meckern. Ich auch. Und was soll eigentlich diese 30g-"Portion"? Hallo?! Für wen? Den Däumling?! 


Wenn ich das esse, dann ist das mit Sicherheit mindestens das Dreifache. Kommt aber auch nicht so oft vor. Eben wegen dem nicht vorhandenen ernährungsphysiologischen Wert.

Allerdings wär ich nun auch nicht Helle, wenn ich das nicht ändern könnte. Deshalb darf ich stolz präsentieren:

HELL-CRUNCH! 
"Because it's crunchy as hell, hehe"

Für ordentlich Knuspern:
2 Becher voll Haferflocken (Kernig, wenns geht)
1/2 Becher Weizenkleie
1/2 Becher Mandeln
2 EL brauner Zucker
3 EL neutrales Öl (Sonnenblumen, Raps... Blah)
3 EL Ahornsirup
 
Hinweis: Ich hab Grad C benutzt. Ahornsirup wird klassifiziert von AA (hell mit mildem Geschmack) bis D (dunkel und kräftig). 

Zubereitung: 
Ofen vorheizen auf 160 °C.

Alle trockenen Zutaten vermengen.

Nun den Rest dazu und schön fleißig vermischen, bis das Ganze gleichmäßig vermengt ist.

 
Feini <3. Nun schööön eben auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.

Uuuuuuuund... ab in den Ofen, für 25 bis 40 Minuten. Diese vage Zeitangabe, weil sich das nach dem Grad der gewünschten Kranschigkeit richtet. Am besten alle 5 Minuten mal durchpflügen, damit auch alles gleichmäßig bräunt. 

Am Ende dann auf dem Blech auskühlen lassen und in eine hybsche, luftdichte Dose umfüllen. Done!

So. Und nun essen. Mit Milch. Oder Joghurt. Oder auf Eis. Oder mit Obst. Oder einfach so. Mit der Hand aus der Dose.

-BONUS BONUS BONUS-
Helle bei der Weinprobe. Mal wieder. Diesmal rot. Der Wein. Helle war blau.
 
Ich mag Wein. Mit so nem Glas fühlt man sich immer derbe sophisticated. Auch wenn man ungefähr ein Drittel so alt wie der Durchschnitt ist. Und überall gepierct.

Montag, 1. März 2010

Katerfrühstück

Ok. Ich mache ein Geständnis. Ich gehe zu McDonalds. Ungefähr 6mal im Jahr. Und ich bereue nichts. Haha. 
Manchmal muss das einfach sein.
Am besten gerade durchgefeiert aus irgendeinem Club wanken und (sofern dann noch Frühstückszeiten sind, haha) erstmal einen schön pappigen McMuffin Bacon & Egg verdrücken. Hab ich schon erwähnt, dass ich Bacon liebe?
Ist natürlich nix für dauernd. Denn a) teuer und b) nicht wirklich gesund *hust.
Aber es gibt ja immer Mittel und Wege, nech. Hier also mein Makeover: 
der McHELLE BACON & EGG
Zutaten für einen: 
1 Mehrkorn-Toastbrötchen
1 Scheibe Bacon
1 Ei
Ketchup
Salat
Salz, Pfeffer.
Zubereitung: Den Bacon in einer Pfanne ohne Fett knsuprig braten, dann auf Küchenpapier abtropfen lassen. Yummi.

Um uns genau so ein schön rundes Eidingens zu zaubern, wie es sie beim goldenen M immer gibt, gibt es einen Trick.
Ihr sucht euch eine Schüssel aus, die einen flachen Boden mit ungefähr dem Durchmesser eures Toastbrötchens hat. In die Schüssel kommen nun zwei Esslöffel Wasser und das Ei, das Ganze macht ihr mit Frischhaltefolie dicht. 
So kommt das Ganze dann für ca eine Minute in die Mikrowelle. Fertig ist das perfekt geformte, wunderbar unnatürlich aussehende Burger-Ei. Asche auf mein Haupt, aber ich hab vergessen es zu fotografieren.
Während das Ei schmurgelt schonmal das Toastbrötchen anheizen. Anschließend mit Ketchup beschmieren, Das Ei drauf, den Bacon, zum Schluss den Salat und Deckel. 
 
Yummi.
Und viel gesünder als das Original. Ich mach mir immer einen, wenn ich Zug fahre. Dann kann man mit dem Eigeruch so schön die Leute vom Abteil fernhalten. 

Frage des Tages:
Wie oft geht ihr zu McDonalds, Burger King, etc?
Eigentlich gibts bei mir so ziemlich jeden Sonntag FastFood. Allerdings weniger McDonalds. Eher vom Lieferdienst. Sonntags bin ich meist nucht gesellschaftsfähig. 
 

Freitag, 12. Februar 2010

Tu mal lieber die Möhrchen

Hach, ist das wieder ein Wetterchen. Stürmisch, eisig, eklig kalt. Was gibt es da Schöneres, als eine große Schüssel voll mit süßem, wärmenden Oatmeal??

... Oatmeal, das nach Kuchen schmeckt.

Ich habe noch nie jemanden getroffen, der Rueblikuchen nicht mochte. Ja, dieser Kuchen mit den Karotten, Nüssen und dem verflucht leckeren Creamcheese-Frosting. Wundervolles Hüftgold, aber eben nix für jeden Tag. Mein Rüblikuchen-Oatmeal schon. Und es macht sooo schön warm von innen.
 
Für eine Portion:
50 gr Haferflocken
1 mittelgroße Karotte
etwa 300 ml Wasser 
eine Prise Salz
Süßstoff
Zimt, Muskat, gemahlene Nelken, Vanille
150 gr Naturjoghurt
1 mittelgroßer Apfel

Zubereitung:
 Geht alles ganz flott. Die Karotte mit einer feinen Reibe raspeln. Mit etwas Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Währenddessen die Haferflocken mit etwas Salz, etwas Muskat, etwas Nelke, Vanille und einem Haufen Zimt vermischen.
  Wenn die Karotten kurz gekocht haben, einfach dazuschütten und umrühren. Nun das Wasser dazu, soviel, bis es die gewünschte Konsistenz hat (kocht noch ein!). Ich mags gern recht flüssig. Ein paar Minuten köcheln lassen, zwischendurch umrühren.
 Währenddessen den Apfel in kleine Stücke schneiden. Das Oatmeal noch kurz auf dem ausgeschalteten Herd ziehen lassen und in eine Schüssel füllen. Joghurt und Äpfel darübergeben und nochmal eine ordentliche Prise Zimt. Fertig!

Ich könnte das immer essen. Mach ich auch meistens. Jedenfalls zweimal täglich.  

Mittwoch, 20. Januar 2010

Olá Olá, Mesdames et Mesieurs!

Puhiiii. Turbulente Zeit war das, so um den Jahreswechsel rum. Aber dafür gehts jetzt weiter.
Da ich gerade auf Arbeit sitze unds ergo nicht so weit her ist mit meinen Krickelkrackelrezepten, gibt es erstmal das Rezept für den hochgelobten Rainbow-Cheesecake, da ich den gerade letztes Wochenende wieder gemacht habe. Allerdings in etwas anderer Form, da für viele Leutchen. Guckste:

KlecksKäseKuchen

Zutaten Teig: 140 gr kalte Butter
140 gr Zucker
2 Eier
300 gr Vollkornweizenmehl (Ich nehm auch gern einen Teil Nüsse dazu)
2 Tl Backpulver

Zubereitung: Alles miteinander zu einem Mürbeteig verkneten. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen und einen kleinen Rand hochziehen.

Hinweis: Bei Mürbeteig sollte man weder am Zucker, noch am Fett sparen! Andersfalls wirds nicht knsuprig, sondern ne ziemlich lätschige Geschichte. Dafür machen wir die Füllung etwas "leichter".

Zutaten Füllung:
4 Eier
100 gr Zucker
2 Pck. Vanillezucker

2 El Zitronensaft
3/4 l Milch
2 Pck. Vanillepuddingpulver
1 kg Magerquark
180 ml Öl
Lebensmittelfarbe

Zubereitung: Die Eier mit dem Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft ordentlich verrühren. Milch, Puddingpulver, Quark und Öl nachheinander ebenfalls einrühren. Da ich den Zucker reduziert habe (das Originalrezept verlangt das Doppelte) nun noch mit Flüssigsüßstoff
abschmecken.

So, jetzt kommt der spaßige Teil: Die Quarkmasse auf verschiedene Schüsseln aufteilen, je nachdem, wieviele Farben man gerne haben möchte (ich habe 4 genommen). Nun mit der Lebensmittelfarbe schön knallig einfärben.

Mit einem Esslöffel schön schwungvoll, spritzige Kleckse auf den Mürbeteigboden setzen. So lang, bis die Quarkmasse aufgebraucht ist. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C auf mittlerer Schiene ca 35 Minuten backen.

Achtung! Sobald der Kuchen anfängt, auf der Oberseite zu bräunen, mit Alufolie abdecken!! So bleiben die Farben schön knallig.

Zum Rainbowcake:
Die Zutatenmenge halbieren, den Mürbeteig in einer Springform auslegen und ebenfalls Rand hochziehen.

Ebenfalls die Hälfte der Füllung zubereiten und einfärben. Nun mit der hells
ten Farbe beginnen.

Die Quarkmasse vorsichtig auf den Teig genau in der Mitte der Springform laufen lassen. NICHT VERSTREICHEN!
Das gleiche nun mit den folgenden Farben machen, von hell nach dunkel. Einfach in die Mitte flließen lassen, so "schieben" sich die Farbringe immer mehr nach aussen.


Ebenfalls bei 175°C im vorgeheizten Backofen ca 40 min backen. Vor dem Entfernen der Form komplett auskühlen lassen!!

Für das Frosting:
200 ml Sahne steif schlagen und unter 200 gr glattgerührten Quark heben. Mit Süßstoff und Vanille nach Geschmack süßen. Auf dem Kuchen verteilen.

Das Ganze gibt einen echt knalligen Effekt, wenn man die von außen komplett weiße Torte dann anschneidet... Rainbow-Time!! :D


Freitag, 2. Oktober 2009

Super(tofu)man!

Olá Olá.
Nach dem kalorienbombigen letzten Post soll es heute mal wieder etwas gesünder zugehen... Freunden der japanischen Küche sind sie sicher vertraut: Nikuman , ( vom jap. Niku = Fleisch und Man = Brot) kleine gedämpfte Brötchen, gefüllt mit Hackfleisch und Kohl. An sich nicht sooo das ultimate Healthfood, aber ich hab eine Alternative parat, die mir persönlich sogar besser schmeckt als das Original.

Helles TOFUMAN.Für den Teig (8 Stück):
225 gr Mehl (halb Vollkorn, halb normal)
120 ml warmes Wasser
1/2 Tüte Trockenhefe
3 TL Zucker
1 TL Salz

Für die Füllung:
150 gr Tofu (mit ner Gabel zerdrückt)
100 gr Weißkohl
3 EL Austernsauce (oder Sojasauce)
1 TL Salz
1 TL Instantbrühe
1 Prise Zucker
2 cm geriebener Ingwer
2 Zehen Knoblauch
1 TL Chili
1 EL Stärke
Pfeffer

Zubereitung:

1. Der Teig: Mehl, Hefe, Zucker und Salz vermischen. Mit dem Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Die Füllung: Weißkohl schön klein schneiden. Knoblauch hacken. Dann alle Zutaten miteinander vermatschen und abschmecken. In 8 Portionen teilen.

3. Den Teig ebenfalls in 8 Portionen teilen und jedes zu einem Kreis von ca 12 cm Durchmesser ausrollen.

4. Jeweils einen Teil der Füllung auf einen Teigkreis geben und damit umhüllen. Wie man Nikuman faltet hat NekoChan prima hier beschrieben.

5. Je einen Nikuman auf ein 4 x 4cm großes Alufolienstück setzen und für 15 Minuten bei hoher Hitze dämpfen. Das geht auch ohne Mushiki prächtig, indem man einfach einen Topf zum Teil mit Wasser füllt , ein Nudelsieb reinhängt, Nikuman rein und Deckel druff.

Vorsicht beim Rausholen, heißer Dampf ist eine unlustige Sache.

Noch ein kleiner Tipp: Am Fluffigsten werden sie, wenn man die fertig gefalteten Tofuman noch einmal ein bisschen gehen lässt, bevor man sie dämpft.

Letzter Tipp für heute: Die Viecher lassen sich prima einfrieren. Zum Auftauen nur kurz in die Mikrowelle schmeißen. Prost!


Ich back jetzt Wodkatorte für Frau Gorbatschowa morgen. Froi!


Samstag, 19. September 2009

Einkauf, Kaufrausch, Flauschbauch (+Tiramisu light)

Hahaaaaaaaa! Da hat Habenwollen-Helle wieder zugeschlagen. Ich wollte nur bei Ebay zwei günstige Bentoboxen schießen, aber im Endeffekt wurdens doch ziemlich Teure... Dafür sind si auch unsagbar cool.Geiler Scheiß. Und very praktisch.

Ausser diesem lange erwarteten Japanpaket gab es aber noch mehr feine Post, nämlich von netten Forumsfreunden, die meinen Kekse-gegen-alles-Deal mutig mitgemacht haben (Dankeeee!). Das Ergebnis plus die Beute unsrer Hamburger Asiamann-Shoppingtour (s. letzter Post) könnt ihr nun hier bewundern und beneiden.

Damit aber auch schön alles gerecht hier zugeht: Endlich wieder ein Rezept. Dieses Mal für Helle's Tiramisu ultralight.

Zutaten für 4 (große) Portionen:
1 Pck Puddingpulver (Vanille oder Sahne fetzt. Oder Schoko.)
250 ml Milch (fettarm)
250 gr Quark
24 Löffelbiskuits
1 kleine Tasse sehr starker, kalter Kaffee
Süßstoff
Kakaopulver (zum Bestäuben)

Zubereitung:
1. Aus dem Puddingpulver nach Packungsanweisung, nur mit 250ml Milch und Süßstoff nach Geschmack (dafür den Zucker weglassen) einen Pudding kochen. Abkühlen lassen und ab und zu durchrühren, damit sich keine Haut bildet.

2. Die abgekühlte Masse mit dem Quark verrühren (am besten mit Mixer. Volle Pulle!), wieder mit Süßstoff und evtl Vanille abschmecken.

3. Eine Schüssel mit Löffelbiskuits auslegen. Diese mit dem Kaffee tränken und eine Schicht Creme darauf verteilen. Wieder Löffelbiskuits schichten, tränken und mit Creme abschließen.

4. Mit Kakaopulver bestäuben. Am besten nochmal zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen, ruhig auch über Nacht.

Yamyam! Frank ist jedenfalls verrückt danach.

Dienstag, 1. September 2009

Okonomiyaki light #1 :D

Heute habe ich etwas Besonderes mit euch vor, und zwar weihe ich euch ein in die Kunst des Okonomiyaki. Klingt wie ein Kampfsport oder ein Atomkriegsschauplatz, tatsächlich aber ist es eine der "Nationalspeisen" Japans und unglaublich lecker. Es gibt zwei Arten, die je nach Region (Kansai oder Hiroshima) unterschiedlich zubereitet werden. Ich stelle euch nun die "Kansai-Art" vor.

...Man könnte es so beschreiben: Eine Art herzhafter Pfannkuchenteig, in den viele lustige, kleingeschnittene Dinge gemantscht werden. Anschließend wird die Schlunze auf einen Teppan (eine heiße Grillplatte) geschüttet und zu einem dicken Pfannekuchen gebacken, mit einer speziellen Soße und Mayonnaise bestrichen, mit allerlei flockigem Krams bestreut und anschließend verspeist.

Möglich ist dabei so gut wie alles, weshalb Okonomiyaki ein prädestiniertes Resteverwertungsessen ist, aber es sollte keineswegs darauf reduziert werden. Aussen knusprig, innen unfassbar weich und saftig, dazu die verschiedenen Beläge und Zutaten, die jeden Bissen anders schmecken lassen...

Ein paar mögliche Zutaten für in-den-Teig:
- (Frühlings)zwiebeln
- Bacon
- Sprossen
- Käse
- Schinken
- Ingwer
- (Tinten)fisch
- Weißkohl
- Fleisch usw. .

Beliebte Toppings:
- Okonomiyaki-Soße und Mayo
- Aonori (fein zerpulverte Algenblätter)
- Katsuobushi (getrocknete Thunfischflocken) usw.

Da das ganze, wenn man die beliebten Zutaten wie Bacon und Mayo nutzt, noch dazu Weißmehl und Käse, nicht gerade ein Ausbund an Gesundheit ist, habe ich es mit der Zeit ein wenig modifiziert. Hier eins der Rezepte.

HELLE'S OKONOMIYAKI LIGHT #1

Zutaten für 2 Personen:

-100 gr Vollkornmehl (oder 50 gr VK, 50 gr Weißmehl)
-1 Ei
-1 großer TL Dashi-no-moto (japanische Instantbrühe. Andere tuts natürlich auch)
-100 ml warmes Wasser
-150 gr Weißkohl
-100 gr Brokkoli
-1 Zwiebel
-1 cm geriebener Ingwer
-1 Scheibe Kochschinken
-Öl zum Braten

1. Das Dashi in dem warmen Wasser auflösen und mit Mehl + Ei zu einem Teig rühren. Kurz stehen lassen, damit das Mehl quellen kann.

2. Währenddessen die anderen Zutaten vorbereiten. Brokkoli sehr klein schneiden, Zwiebel hacken und Weißkohl und Kochschinken in kleine Quadrate schneiden. Zusammen mit dem geriebenen Ingwer unter den Teig mischen. Gegebenenfalls noch salzen.

3. Eine große Pfanne auf mittlerer Wärme erhitzen und dünn mit Öl einpinseln (klappt mit sonem Silikonpinsel ganz wunderbar.). Nun entweder die Hälfte oder den ganzen Teig (ich nehme immer den Ganzen) in die Pfanne geben und auf jeder Seite etwa 7 Minuten wie einen Pfannkuchen backen.

4. Aus der Pfanne nehmen und gegebenenfalls durchschneiden.

Als Toppings habe ich genommen: selbstgemachte Okonomiyaki-Sauce (Rezept folgt), Light-Mayonnaise (wenn man ganz darauf verzichtet, wirds natürlich noch leichter) und Aonori.