Dienstag, 16. Februar 2010

Kapri(ziös)

So, Helle hält, was sie verspricht! Nun also mein ultrageheimes, sündiges, hüftgoldiges Spezialrezept, dass auch Erdnussverächter in die höheren Sphären des Geschmackserlebnisses katapultieren wird...Es gibt doch nichts besseres, als die Kombination von süß&salzig.

Sweet&Salty PB-C Bars
 
Für eine Brownie-Form (Eine Auflauf-Form tut's auch)
Zutaten für den Boden:
115 gr Butter 
55 gr Zucker
5 EL Kakao 
1 verquirltes Ei
300 gr Vollkornkekse, zerkrümelt

1. Die Form mit Alufolie auslegen, so, dass die Folie an den Rändern übersteht. Butter, Zucker und Kakao in einem Topf langsam bei niedriger Hitze schmelzen lassen.
2. Das Ei zügig mit einem Schneebesen einrühren. Die Masse wird nun etwas dicklich. 
3. Vom Herd nehmen und gut mit den Kekskrümeln mischen. 
4. In die mit Folie ausgelegte Form drücken, um den Boden zu formen. 

Erdnuss-Schicht:
115 gr Butter, zimmerwarm 
75 gr Puderzucker
230 gr Erdnussbutter (möglichst ohne Zusätze wie Öl, Zucker, und Salz. Es sollte auf jeden Fall eine einigermaßen Feste sein, sonst gehts nicht. Die "Pinda Kaas" funzt super und ist günstig, zu finden in den meisten Asialäden)
1 Prise Salz
1/2 TL Vanille 

1. Alles mit dem Mixer zu einer dicken Paste zusammenrühren. 
2. Auf dem Keksboden verstreichen. Möglichst eben, damit sich die Schokolade auch gleichmäßig verteilen lässt.
3. Ab in den Kühlschrank.

Schokoschicht:
150 gr Zartbitterschokolade (Ich nehme noch halb Vollmilchschoko. Es kann niemals süß genug sein :))
1 EL Butter
grobes Meersalz

1. Die Schokolade und die Butter zusammen im Wasserbad schmelzen. Gleichmäßig auf der Erdnussbutterschicht verteilen.
2. Das Salz vorsichtig zerkrümeln und auf die Schokolade streuen, solange sie noch flüssig ist.
3. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Fertig!!

Meiner Meinung nach sind die Dinger direkt aus dem Kühlschrank am besten, da dann die Erdnussschicht auch schön fest ist. Aber eigentlich sind sie eh zum Niederknien. Auch in ihren einzelnen Bestandteilen aus den Schüsseln, die man benutzt hat. Naschen ist doch das schönste am Kochen. 
-NEUNEUNEUNEUNEUNEU-
Hiermit gibt es eine kleine Neuerung, und zwar die FRAGE DES TAGES. Um Antwort in den Kommentaren wird gebeten :)

Heute: Was ist eure liebste süß/salzig-Kombination??
Die Dinger kommen bei mir schon mächtig nah dran, aber auch schwer genial sind die "Honey Mustard Pretzels" von Snyder's. Und keine Schüssel Oatmeal ist perfekt ohne eine große Prise Salz.

 

Kommentare:

  1. Die sehen bombastisch lecker aus.. :-O

    Ich kenne gar nicht viele süß-salzig-Kombis, aber Schokolade mit drauf gestreuten gesalzenen Mandelstückchen ist schon ziemlich genial :)

    AntwortenLöschen
  2. Richtig Geil sind Erdnussbutter-Marmeladen-Sandwiches...Ich nutz dafür leicht gesalzene Erdnussbutter...also ich glaube sie ist gesalzen...
    Ansonsten hab ich früher zu Gulasch gern eingelege Aprikosen gegessen...wie gesagt...früher...

    AntwortenLöschen
  3. argh....die sind so legger, dafür lass ich alles stehen und liegen. ich hab auch noch nie gesehen, dass ein backwerk von Dir so schnell verschlungen worden ist und richtig um rücklage für die anderen künstler gekämpft werden musste. miste, ich dachte, ich hätte die welt der erdigen nuss ganz für mich allein.
    hm, da fällt mir auf, eigentlich hab ich ja die erdnuss in Dein leben gebracht...

    süß-salzig??? da fällst nur Du mir ein!

    ich salutiere, yourfunk

    AntwortenLöschen
  4. oh gott, helena kannst du das bitte am 3.3. machen??? und wehe du bist SCHON wieder nicht im laden...da sind doch sonst nur pappnasen.....mein lichtblick

    yours kravall

    AntwortenLöschen
  5. Oh Himmel.. Ich glaub ich muss das ausprobieren. Das sieht megamäßig fetzig aus. Aber wer soll das essen, ich kann ja meinem Körper nicht schon wieder so einen Geilheits-Kalorienoverkill antun >__<
    Meine Lieblingscombi salzig-süß ist Salami-Stängelchen mit Erdbeerjogurt. Ja ich bin ganz schön strange. Und nicht schwanger.

    AntwortenLöschen
  6. deine süß-salzig-Frage ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Genialer Genuss, salzige Dampfnudeln (unten und oben knusprig angebraten) dazu gibt es Chaudeau, das ist quasi der Vorläufer der Zabaglione.
    Die "Schodoo", seit der napoleonischen Besatzung Bestandteil der schwäbischen Küche, schmeckt natürlich ausgezeichnet auch zu den süßen Dampfnudeln. Ich mache sie übrigens immer mit Sekt, nicht mit Wein.

    AntwortenLöschen
  7. @Api: OOOOOOOOOOOOH. Du hast mich gerade zum Sabbern gebracht.

    Wie wird denn die Schodoo (hihi) gemacht? Genau wie Zabaglione? Die steht eigentlich auch schon lang auf meiner to-cook-Liste...

    Und Dampfnudeln eh. Mehlspeisen werden definitiv unterschätzt.

    AntwortenLöschen
  8. Chaudeau

    1/4 Liter Weißwein oder Sekt
    2 gestr. TL Stärkemehl
    1 El Zitronensaft
    2 Eier
    65 g Zucker
    geriebene Schale einer halben Zitrone

    Die Zutaten ohne den Wein kalt anrühren, erst dann den Wein zugeben und im Wasserbad bis zum Kochen schlagen. Wenn man vorsichtig ist kann man auch direkt auf dem Feuer erhitzen. Ein elektrischer Schneebesen erleichtert die Sache ungemein. Nicht kochen lassen, sonst gerinnt die Masse. Warm oder kalt servieren.

    AntwortenLöschen